53. GutsMuths Rennsteiglauf – knapp 16.000 Finisher im schönsten Ziel der Welt
Das schönste Ziel der Welt ist: Schmiedefeld! Dorthin kamen am Samstag beim 53. GutsMuths Rennsteiglauf knapp 16.000 Teilnehmende von den Startorten Eisenach, Neuhaus und Oberhof gelaufen und gewandert. Die Bedingungen waren in diesem Jahr mit trockem kühlen Wetter und Sonnenschein im Ziel ideal. Bei der „Königsdisziplin“, dem Supermarathon über 73,9 Kilometer von Eisenach nach Schmiedefeld mit rund 1.700 Finishern ging der Sieg ging an den aus Friedrichroda stammenden 43-jährigen Frank Merrbach in 5:11,22 h. Bei den Frauen gewann Almut Dreßler-Ahlburg in 6:22:00 h (beide LG Nord Berlin) vor den zwei Leipzigerinnen Theresa Döpping und Christine Fischer-Bedtke. Aus unserem Verein liefen zwei Supermarathonis über die Ziellinie: Christoph Hißbach in 6:43:35 h auf Rang 10 der M40 und Kathrin Michaelis nach 11:36:05 h auf Rang 33 der W55.
Den Marathon ab Neuhaus am Rennweg bewältigten knapp 2.500 Läuferinnen und Läufer, wobei wieder einmal ein erfahrener Leipziger Läufer auf dem Podium stand: Sebastian Nitsche (Lauftraining.com) wurde Gesamtzweiter in 2:39:55 h. Unser schnellster Mann über die 42,2 km war Roberto Schumann, der in der M40 hinter seinem Bruder Peter in 3:09:33 h Fünfter wurde. Ebenso beeindruckend ist die Leistung von David Münch, der in 3:11:14 h Platz 4 der M35 belegte. Während Roberto und David schon zum 17. Mal beim Rennsteiglauf dabei waren, absolvierte Melanie Wenzel die Marathonstrecke zum ersten Mal – in 6:17:37 h. Helgard Brückner und Jens Badstübner hatten sich diesmal für die Marathon-Wanderung angemeldet erreichten gemeinsam in 6:27.22 h das Ziel.
- Roberto biegt auf die Zielrunde ein (Foto: R. Schumann)
- Jens und Heli bewältigten den Marathon (Foto: J. Badstübner)
Der teilnehmerstärkste Lauf war wieder der Halbmarathon mit mehr als 6.000 Startern, dazu kamen über 4.000 Wanderer und Nordic Walker auf der Strecke von Oberhof nach Schmiedefeld. Der Startort Oberhof platzt mittlerweile fast aus allen Nähten, angefangen bei endlosen Schlangen zur Kloßparty bis hin zu Gedränge am Start und auf der Strecke. Da war es von Vorteil, wenn man zumindest aus dem vorderen Startblock starten durfte. Einen guten Start erwischte Samuel Schubert und kam in 1:23:01 h als Zweiter der M35 ins Ziel. Ebenfalls aufs Podium lief Mattis Frankenstein: Bei seinem ersten Rennsteighalbmarathon belegte er in 1:30:25 h Rang drei der MU18. Kurz darauf folgte Max Roßbach, der mit 1:34:19 Stunden Zwölfter der M30 wurde. Gemeinsam ins Ziel liefen diesmal Felix Frankenstein in 1:46:29 h (Platz 17 der MU20) und Sylvia Frankenstein (1:46:30 h) als Siegerin in der W50. Auch Sina Fischer mit einer Zeit von 1:47:44 h (Platz 22 WHK) und Tina Laux mit 1:53:53 h (Platz 7 der W45) zeigten starke Leistungen. Roger Albrecht überquerte die Ziellinie nach 1:58:18 h und Steffi Schmidt kam nach 2:43:36 h in Schmiedefeld an. Unter den Wanderern befanden sich übrigens Sylvias Eltern Marion und Klaus, die ihre 35. bzw. 40. Rennsteiglaufteilnahme mit der Familie feierten.
- Samuel wurde Zweiter der M35,
- Mattis Dritter der MU18
- und Sylvia AK-Siegerin (Fotos: sf)
- Tina im Ziel (Foto: Sportograf)
Auch beim Juniorcross konnten die jüngsten Teilnehmer ins „schönste Ziel der Welt“ einlaufen. Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte dabei unser Ole Ganß: er gewann er auf dem 4,2 Kilometer langen Rundkurs in 17:17 min die Konkurrenz der M12 gegen 53 Starter. Ebenfalls stark präsentierte sich Odin Chudy, der in der M13 mit 18:02 min den 8. Platz belegte. Über 6 Kilometer erreichte Maxine Aeugle in der W15 nach 36:00 min Rang 11. In der weiblichen U18 lief Thea Schlichting über 7,2 Kilometer in 39:28 min auf Platz 16. Herzlichen Glückwunsch an alle! (sf)
Ergebnisse: mikatiming.de
Titelbild: Laufen.de / Norbert Wilhelmi








