48. Leipzig Marathon im strömenden Regen
Bei der nunmehr 48. Auflage des traditionellen Leipzig Marathon hatte der Wettergott keine gute Laune – nur die Marathonis, die zuerst auf die Strecke gingen, spürten zwar die niedrigen Temperaturen, aber der Regen war da noch nicht unterwegs – aber während des Zieleinlaufes begann es zu regnen, für die weiteren Wettbewerbe keine guten Bedingungen – große Pfützen auf der Strecke überall – sowas hatten die vielen Tausend Starter beim Halbmarathon und 10 km Lauf nicht verdient!
Beim Marathon waren die im Vorfeld genannten Favoriten auch zuerst im Ziel – bei den Männern liefen Jakob Lange (PTSV Rosenheim), ein ehemaliger Wintersportler, und Habtamu Agumas Geleta (SG MoGoNo Leipzig) auf der ersten Runde zusammen, begleitet von Tasso Hanke per Fahrrad, der Trainer von Habtamu, aber dann konnte sich der Rosenheimer etwas absetzen, und war nach 2:17:43 h der neue Sieger. Habtamu Agumas Geleta, der erst seinen dritten Lauf auf einer Marathonstrecke absolvierte, zeigte sich nach 2:25:33 h zufrieden: „Am Ende fehlte mir wohl doch etwas die Kraft.“ Eine tolle Zeit schaffte auch die Frauensiegerin Antonia Müller (LG eXa Leipzig) nach einer langen Verletzungspause – mit 2:43:07 h lief sie eine neue persönliche Bestzeit.

Da waren sie noch zusammen v. l. Tasso Hanke, Habtamu Agumas Geleta und Jakob Lange (Foto M. Strauß)
Unsere Männer zeigten bei den Altersklassen einige tolle Zeiten: Roberto Schumann kam nach 2:54:15 ins Ziel – Rang acht bei der M40, Michael Voß, unser ältester Teilnehmer beim Marathon, war der Schnellste der M50 in 2:56:13 h, David Münch war unser jüngster Aktiver beim Marathon, er belegte bei der M35 nach 3:13:35 h Platz 27, Patrick Leuschner wurde nach 3:20:39 h 22. der M45 und Kay Fietkau 85. der M45 in 4:22:37 h. Einzige SC-DHfK-Starterin war unsere Antje Reimer, die als Pacerin ihre 4:30 h-Gruppe pünktlich nach 4:28:28 h ins Ziel brachte.
- Mit 2:54:15 h war Roberto unser schnellster Marathonmann (Foto: A. Schirrmeister)
- Auf Antjes Zeitgefühl war auch in diesem Jahr Verlass
Beim großen Feld der Halbmarathonis waren viele Mitglieder unserer Abteilung Laufsport am Start: Der Schnellste im großen Feld war als 11. Samuel Schubert nach 1:15:55 h – Platz zwei bei der M35, Eric Binnebößel belegte nach 1:19:23 h Rang 11 bei der M20, Christian Girbardt wurde bei der M45 Zweiter in 1:20:16 h, Mattis Frankenstein war bei der U18 nach 1:22:26 h der Schnellste, Max Roßbach belegte bei der M30 in 1:24:08 h Rang 16 und Philipp Blume wurde bei der M40 Vierter nach 1:24:17 h, Paul Schreck, einer unser aktiven Nachwuchsläufer, wurde Dritter bei der U18 nach1:28:17 h. Gar Platz eins für Jens Weniger bei der M50 nach 1:28:51 h, Magnus Kühn war bei der U18 Fünfter in 1:29:22 h und einen einstelligen Platz schaffte unser ältester Teilnehmer beim Halbmarathon – Jürgen Nowag wurde Dritter bei der M65 nach 1:47:18 h! Aber auch unsere Frauen waren auf der anspruchsvollen Strecke mit 5.388 Aktiven erfolgreich. Bei der W20 wurde Rita Schleinitz nach 1:29:05 h die Achte und Julia Bremke belgte in 1:30:48 h Rang 10. Ebenfalls Zehnte wurde Stefanie Matthäs nach 1:49:35 h bei der W45 und unsere beste Zeit schaffte natürlich Sandra Boitz bei der W50 mit 1:28:51 h!
- Unser schnellster Halbmarathonläufer Samuel (1:15:55 h)
- Tolle Zeit auch für Eric (1:19:23 h)
- Christian wurde Zweiter der M45
- Max kämpft sich in 1:24:08 durch den Regen (alle Fotos A. Schirrmeister)
Auch auf der 10-km-Strecke waren unsere Aktiven unterwegs: Als gesamt Sechster lief Juri Berthold nach 32:10 min. über den Zielstrich, Josef Knoll belegte nach 34:49 min. Platz neun bei der M20 und auf Platz 12 folgte Benedikt Enders in 35:23 min. Schnellster bei der M40 war Sven Richter nach 32:20 min. und war damit gesamt Achter. Christoph Mohr war bei der M40 Zweiter nach 35:16. Zwei erste Plätze gab es in den Altersklassen M55 und M60 für zwei seit Jahren in Leipzig bekante Läufer: Jörg Matthé bei der M55 im 39:09 und Stefan Gorzny bei der M60 nach 39:29 min. Doch unsere Frauen konnten auf der 10-km-Strecke auch überzeugen: Schnell war Franziska Schneider unterwegs, die nach 39:10 min. als gesamt Dritte ins Ziel lief und dabei die Siegerin der W40 war. Auch Mutter und Tochter Schlichting waren am Start: Rita wurde bei der W50 in 54:05 min. die Sechste und Tochter Thea war bei der U18 nach 48:20 min. die Vierte.
- 32:10 min und Gesamtplatz 6 für Juri
- Josef lief als Neunter der M20 ins Ziel
- Benedikt und Christoph gemeinsam auf der Strecke
- Selina verbreitete als Pacerin gute Stimmung (alle Fotos: A. Schirrmeister)
Nachbetrachtung: Dank an die Teilnehmer, die alle dem schlechten Wetter paroli geboten haben und noch ein Hinweis im Nachgang: Sollten Teilnehmer ihre gelaufen Zeit in einer Leichtathletikbestenliste suchen, die werdet ihr nicht finden, denn der Ausrichter Stadtsportbund Leipzig hat diese Veranstaltung auch 2026 nicht angemeldet! (ps)












